Natur und Weltbild

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Mai 292014
 

Welches Weltbild, welche Weltanschauung treibt uns?

[Natur, Kosmos]

Sprache zeigt unser Denken. Man muss jetzt nicht entscheiden, was zuerst ist. Sprache und Denken hängen jedenfalls engstens zusammen. Wie wir sprechen macht deutlich, wie wir denken. Dies gilt insbesondere für die großen Dinge, für die allgemeinen Zusammenhänge, in denen Menschen sich bewegen. Wie man davon spricht zeigt, wie man sich darin orientiert. Umgekehrt gilt auch: Was man sprachlich vermeidet oder gar nicht ausdrückt, kann oder will man nicht denken. Die Grenzen der Sprache sind zwar nicht die Grenzen der Wirklichkeit, wie Wittgenstein meinte, aber immerhin die Grenzen unseres Denkens. Sofern Menschen mit der Sprache ihre Welt erfassen und beschreiben, zeigt Sprache die Grenzen der jeweils eigenen Welt auf. Die Betrachtung des Ganzen unserer Welt führt zu dem, was wir Weltbild oder Weltanschauung nennen.

In unserem Weltbild manifestiert sich der historisch und soziokulturell vermittelte Blickwinkel, aus dem wir innerhalb einer Epoche unsere Welt wahrnehmen. Während man bei dem Begriff „Weltbild“ eher das begrenzt Konstruierte, perspektivisch Bedingte und theoretisch Postulierte im Unterschied zur dahinter liegenden Wirklichkeit im Bewusstsein hat, bezieht sich das Wort „Weltanschauung“ mehr auf ein ideologisches Gesamtverständnis des Zusammenhangs, Sinns und Zwecks von Mensch und Welt. Das „Weltbild“ ist bescheidener. Man spricht von dem ptolemäischen oder dem kopernikanischen Weltbild, die jeweiligen Bahnen der Gestirne wirklich als Bild zeichnend, und andererseits von einer naturwissenschaftlichen Weltanschauung. Das Weltbild beschreibt nur einen zum Beispiel kosmologischen Teilbereich der Wirklichkeit. Die Weltanschauung aber gibt die zulässigen Regeln und den möglichen Gegenstandsbereich der Erkenntnis von Wirklichkeit überhaupt an. Was diesen Regeln nicht genügt, kann nicht „wirklich“ sein. Weltanschauung ist also nicht nur ein umfassenderer Begriff als der Begriff Weltbild, sondern auch ein normativer. Ein „Weltbild“ kann auch bloß zeitweise eine brauchbare heuristische Funktion erfüllen (das Bild des Bohrschen Atommodells), während eine Weltanschauung einen totaleren und allgemein gültigen Anspruch erhebt.

Die eben angeführten Beispiele sind nicht zufällig. Während uns bestimmte Weltbilder näher oder ferner, bekannter oder unbekannter sein können, folgen wir in unserem Denken doch stets einer mehr oder weniger bewusst wirkenden Weltanschauung. Obwohl das kopernikanische Weltbild als allgemein anerkannte Selbstverständlichkeit gilt, zeigen Befragungen doch immer wieder erstaunliche Ergebnisse, und zwar nicht nur der Uninformiertheit, sondern auch des willentlich nicht Anerkennens, zum Beispiel aus religiösen Gründen. Anders sieht es beim Bohrschen Atommodell aus, dessen Weltbild (Atome als Planetensystem im Kleinen) zwar anschaulich, aber im Grunde falsch weil sachlich unangemessen ist. Was in der Chemie noch passen mag, stimmt in der Teilchenphysik längst nicht mehr. Solche theoretischen Modellierungen weisen auf die Grenzen von Welt-Bildern hin: Es sind sprachliche Modelle und visuelle Bilder, die nicht die Abstraktion aufrecht erhalten können, die eine mathematische Beschreibung vermittelt. Sofern das für den Alltag irrelevant ist, bleibt der Streit um die Angemessenheit bestimmter Weltbilder – von den inzwischen offensichtlichen einmal abgesehen – eine Sache von Spezialisten. Ob die Big-Bang-Theorie zutreffend ist, mag für Kosmologen und Astrophysiker spannend sein, für das alltägliche Leben ist die Frage des „richtigen“ kosmologischen Weltbildes völlig irrelevant. Die Naturwissenschaftler sprechen heute statt von Weltbildern lieber vom jeweiligen „Standardmodell“.

Ganz anders sieht es bei Weltanschauungen aus. Ihre umfassende Interpretationskraft und ihr allgemeiner Gültigkeitsanspruch sowohl hinsichtlich der Tatsachen als auch hinsichtlich der zu deren Gewinnung angewandten Werte und Normen machen ihre Wirksamkeit totalitärer. Sie prägen oftmals mehr unbewusst als bewusst die gesamte Art und Weise, wie Menschen einer Epoche innerhalb eines Kulturkreises ihre Welt insgesamt wahrnehmen und deuten. Wird der eigene Lebenszusammenhang in den Kontext einer so umfassenden Vermittlung und Schau der Welt mit eingebracht, dann ist der Schritt zur Ausprägung einer Religion nur ein kleiner. In der Religion wird dasjenige in rituelle Praxis und kultische Bekräftigung von Ordnung überführt, was eine Weltanschauung als Wirklichkeits- und Sinnzusammenhang ausmacht. Insofern ist Religion mehr als nur eine Weltanschauung, aber jede Religion enthält eine bestimmte Weltanschauung in sich. Ebenso kann eine Weltanschauung auch unabhängig von einer jeweilig mit ihr verbundenen religiösen Praxis betrachtet und analysiert werden. Offen bleibt zudem, ob jede Weltanschauung gar notwendig eine Religion oder eine bestimmte religiöse Lebensweise zur Folge hat. Jedenfalls gibt es zumindest im westlich-abendländischen Kulturkreis ein Selbstverständnis, das Weltanschauung und Religion unterscheidet und von einander trennt. Im Gefolge dieser neuzeitlichen Sichtweise kommt es mir hier nur auf die Weltanschauung an.

Eine Weltanschauung zu beschreiben, in der man fast selbstverständlich lebt und die einen wie die Luft zum Atmen umgibt, ist etwas schwierig. Es setzt eine Distanzierung und Objektivierung voraus, die nur in Grenzen möglich, aber systematisch notwendig ist. Ähnlich wie die Religionswissenschaft bei der Betrachtung von Religionen distanziert-kritisch verfährt und darum eben nicht „Theologie“ sein kann, so muss auch eine distanziert-kritische Betrachtung der bei uns allgemein gültigen Weltanschauung quasi von einem neutralen Außen erfolgen. Das ist natürlich eine methodische Konstruktion, denn de facto bleibt jede aktuelle Betrachtung den Bedingungen und Kriterien der jeweiligen Zeit und der jeweiligen Kultur unterworfen. Dennoch ist diese methodische Distanzierung möglich und nötig, will man den Schleier des allzu Selbstverständlichen lüften. In früherer Begrifflichkeit könnte man von der Notwendigkeit einer Ideologiekritik sprechen, die selber nicht wieder ideologisch sein darf und nur eine Weltanschauung mit einer neuen vertauscht. Dies muss beachtet werden.

Die Weltanschauung unserer Zeit und gewissermaßen unserer globalisierten Welt ist die naturwissenschaftlich-technische. Welche Begriffe von Wissenschaft, von Natur, von Technik, darüber hinaus von Wirklichkeit und Wahrheit, zumindest Validierung, von Welt und Mensch dieser Weltanschauung zugrunde liegen, gilt es zu bestimmen. Ein solches Projekt fängt nicht bei Null an, denn es kann sich auf eine Vielzahl von Analysen und Beschreibungen, kritischen Darstellungen und Aufarbeitungen von Teilaspekten stützen, die längst vorhanden sind. Ich möchte auch in weiteren Blog-Beiträgen einige dieser Aspekte thematisieren. Gerade angesichts einer Entwicklung, in der sich durch die Digitalisierung und Vernetzung (big data) der Zugriff auf die Wirklichkeit, die technischen Möglichkeiten und das Bild (!) von Mensch und Welt, also die Erscheinungsweisen aller sozialen und kulturellen Bereiche dramatisch verändern, ist eine solche kritische Distanzgewinnung vonnöten. Diese rasante Veränderung steht jedenfalls im Hintergrund meines Interesses. Um das Ausmaß dieser Veränderung zu verstehen und einzuschätzen, sollte man schon auf die Rahmenbedingungen und Voraussetzungen eingehen, die zu unserer heutigen Entwicklung geführt haben. Es geht dabei um die Frage nach der Denkweise, die sich in den heutigen naturwissenschaftlich-technischen Umwälzungen ausdrückt. Man wird dabei auch auf die Herkunft dieses Denkens, auf historische Zusammenhänge achten müssen. Ziel ist es zu fragen, ob und wenn ja, welche Alternativen es zur heutigen naturwissenschaftlich-technischen Zivilisation gibt. Ist etwas anderes überhaupt denkbar, überhaupt realistisch? Eine ‚alternativlose‘ Kultur wäre allerdings zugleich das Ende der Freiheit. Die bisherige kulturelle Entwicklung des Menschen bestand ja gerade darin, oft erstaunlicherweise, oft auch erschreckenderweise ‚anders‘ zu können. Oder ist die globale Digitalisierung (mit Totalerfassung und Verhaltens-Prädiktion) das Ende der Alternativen?

Sprachlich ist es bezeichnend, wie wir unsere Welt in Worte fassen. Wir sprechen vom Urknall, von einer anfänglichen Singularität, aus der heraus sich Energie in Materie ausbildete und in den noch unstrukturierten Dichteschwankungen den Keim für Sternensysteme legte. Wir verstehen noch nicht, welche Kräfte das bewirkten, was überhaupt unsere vorhandene Materie gegenüber der „dunklen Materie“ bevorzugte. Wir datieren die Entstehung des Sonnensystems und sind uns recht sicher über den Zeitraum, innerhalb dessen auf dem Planeten Erde Leben entstand. Vielleicht sagen wir auch lieber „sich entwickelte“ in Anlehnung an das lateinische Wort Evolution. Im Zeitraffer tauchen quasi unerklärliche Einzelereignisse auf: da: big bang; da: Materie; da: Sterne; da: Sternensysteme; da: Planeten; da: die Erde; da: Leben; da: der Mensch. Wir verbinden diese Ereignisse mit dem Begriff der Evolution: es entwickelte sich – und verhüllen damit mehr als wir erklären. Es entwickelt sich: was? warum? woher? wohin? Wir formulieren selbst-reflexiv. Eine andere, frühere Weltanschauung sprach indikativisch, sogar imperativ: Eine(r) schuf, machte, „es werde“, vollendete. „Schaffen“ spricht und denkt in Brüchen, „entwickelt sich“ spricht und denkt in einem Kontinuum. Das bleibt ein Gegensatz, solange die reflexiv-passive Form kein Subjekt hat, nur „es“. Dies durchzuhalten fällt schwer, darum sprechen wir oft davon, „die Natur“ hätte dies und das bewirkt und hervor gebracht. Aber wer oder was ist „die Natur“? Die Erde hat Leben hervor gebracht, sagen wir, sie hat sich durch und durch belebt – aber wer oder was ist die Erde, symbolisch als Gaia bezeichnet? Wenn man also genauer hinschaut, erklärt hier unsere Sprache, wenn sie von „Evolution“ spricht, gar nichts; sie verhüllt Leerstellen. Darum könnte es gehen: Diese Leerstellen ein wenig aufzuklären, den Zusammenhang von anscheinend innerer Notwendigkeit (Evolution) und äußerem Antrieb (technischer Instrumentalisierung) begrifflich und sachlich zu erhellen.

Man sieht: Mit dem Nichtwissen verhält es sich ähnlich wie mit der dunklen Materie: 96 % unserer Welt besteht daraus. Ein bisschen Aufklärung kann also nicht schaden.

Anthropologische Aspekte der Technik

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Nov 302013
 

[Anthropologie]

Eine kleine Überlegung zu der Frage: Welche anthropologische Möglichkeit steckt in technischen Instrumenten? Diese Frage schließt an einen Gedanken an, den ich im Beitrag „Obszöne Technik“ erwähnt habe. Unter „technisch“ möchte ich hier „nicht naturgegeben“ und „von Menschen gemacht“ verstehen.

Einerseits sind technische Instrumente Artefakte, also auf irgendeine Weise hergestellte Gegenstände oder Dinge, die einem Zweck dienen. Dieser Zweck kann mehr oder weniger bestimmt sein. Mit einem Hammer kann ich Nägel einschlagen, eine Fensterscheibe einschlagen oder mir auf den Daumen hauen. Ich kann ihn als Stütze oder Unterlage benutzen, auch als Ersatz für ein Stemmeisen und vieles mehr. Es gibt andere Instrumente, die nur für sehr wenige Zwecke einsetzbar sind. Mit einem Kugelschreiber kann ich eigentlich nur schreiben oder malen; damit ein Loch zu bohren wird nur schwer oder gar nicht gelingen. Ein Einmal-Spritzenset kann ich tatsächlich nur ein einziges Mal gebrauchen, danach ist es nutzlos, Müll. Eine zweckwidrige Wiederverwendung wäre gesundheitsgefährlich.

Man kann sagen, dass die Gebrauchs- und Einsatzmöglichkeiten eines technisches Instruments umso größer und weiter sind, je allgemeiner und unspezifischer das Gerät ist. Ein langer Stock kann für alles Mögliche verwandt werden, vom Angeln bis zur Bohnenstange. Umgekehrt engt ein spezieller Zweck, auf den hin ein Gerät konstruiert ist, seine Einsatzmöglichkeiten ein, im Extremfall auf eine einzige. Dieser Extremfall ist dann zugleich der Optimalfall, weil nichts einen Zweck so gut erfüllen kann wie etwas, das speziell für diesen hergestellt ist. Natürlich kann es andere Instrumente geben, die den erstrebten Zweck noch besser erfüllen, aber aus der möglichen Menge der Zwecke kann das Spezialgerät seinen Einzelfall am besten.

Die Aussage, dass technische Mittel an sich weder gut noch böse sind, sondern nur ihr jeweiliger Gebrauch sie „gut“ oder „schlecht“ macht, muss also differenziert werden. Jedes technische Instrument wird, da es nicht natürlich vorgegeben ist, für Zwecke hergestellt. Jeder Zweck, so allgemein er auch formuliert sein mag („Hammer“ – „Schlagen“), impliziert beim herstellenden Menschen eine Absicht. Ein zweckfreies Instrument ist ein Widerspruch in sich, denn wenn es zwecklos wäre, ist es zu nichts nutze und auch kein technisches Mittel mehr (Mittel wofür?), nur irgend ein Ding, allenfalls von historischem Interesse. Dies gilt auch für künstlerische Instrumente. Der Bereich ihrer Zwecke liegt nur in einem etwas anderen Feld als bei Dingen für den alltäglichen Gebrauch.

Mit den Zwecken kommen die Absichten, mit den Absichten die Intentionen, die den Gebrauch bestimmen, mit den Intentionen die möglichen menschlichen Verhaltensweisen. Und damit finden wir schon beim technischen Instrument selber die absichtlichen, möglicherweise äußerst eingeschränkten, spezialisierten Einsatzmöglichkeiten. Eine Atombombe kann tatsächlich nur als Atombombe eingesetzt werden. Ob testweise über der Wüste oder im Kriegsfalle über einer Stadt, das ändert nichts an ihrem einmaligen, hoch spezialisierten Zweck. Sprengstoff als solcher, zumindest sofern es sich um TNT handelt, kann so oder so eingesetzt werden, in Bomben und im Bergbau. Solche Zwecke sind vielseitiger und damit vieldeutiger. Offen bleibt allerdings, ob und wann ich überhaupt ein solches Mittel einsetze.

Noch von einer anderen Seite her gelangt man zu der Einsicht, dass technische Mittel kein „an sich“ haben. Sie werden nicht „nur so“ hergestellt. Sie dienen immer in irgend einer Weise der „Verlängerung“ bzw. Vergrößerung des menschlichen Aktionsradius, körperlich wie geistig. Komme ich mit dem Arm nicht an einen Ast heran, brauche ich einen gekrümmten Stock, mit dem ich den Ast zu mir herunter ziehen kann. Beim beobachteten Werkzeuggebrauch von Tieren findet man diesen unmittelbaren Zusammenhang sehr deutlich. Der Stock wird zum verlängerten Arm. Interessant sind dabei die Versuche und Beobachtungen der Neuropsychologie, über die Thomas Metzinger berichtet (Der Ego-Tunnel, S. 113 ff.): Das „Körperbild“ der verlängerten oder „fremden Hand“. Insofern lässt sich vermuten, dass alle technischen Artefakte, künstlichen Mittel immer „Hilfsmittel“ sind: vom Menschen erdachte (mit dem Geist) und geschaffene (mit den Händen) Mittel, die bei der Lösung von Problemen „helfen“ sollen. Ein vielseitig verwendbares Hilfsmittel kann bei vielen Problemen helfen, ein spezielles Instrument nur bei wenigen oder einem, dafür dort besonders gut.

Wenn es stimmt, dass technische Instrumente niemals zweckfrei sind und stets Mittel zu einer engeren oder weiteren Problemlösung bereit stellen, dann sind sie viel direkter und unmittelbarer mit menschlichem Handeln und mit Intentionalität verbunden, als es der Blick auf die reine Gegenständlichkeit erscheinen lässt. Ein einfach gegebenes, „an sich“ nutzloses Hilfsmittel verliert seinen Sinn als Werkzeug. Umgekehrt hat jedes technische Mittel bestimmte Möglichkeiten zur Umsetzung von Absichten, zur Erfüllung von Zwecken und zur Lösung von Aufgaben (Problemen). Technische Mittel gehören dann immer schon in den erweiterten Bereich menschlicher Möglichkeiten und Fähigkeiten, menschlichen Planens und Handelns. Technik wird so gesehen zu einer anthropologischen Größe. Der „homo faber“, der herstellende Mensch, ist eine gewiss zutreffende, wenngleich nicht ausreichende anthropologische Kategorie. Technik-Philosophie gehört damit zu den Humanwissenschaften.

Keine Frage, dass diese Überlegungen im Blick auf digitale Programme, Programmierung und Netzwerke noch einmal ein ganz eigenes, anthropologisches und kulturelles Gewicht bekommen. Technikkultur ist Kultur, und Mensch und Maschine gehören offenbar zusammen. Auf das Wie und Inwiefern, auf die Auswirkungen und Valenzen kommt es dann an.