Osterglaube

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Apr 222019
 

Glaubst du an den Auferstandenen? Das ist die Kernfrage an jeden Christenmenschen. Jesus, so viel man von ihm weiß, mag eine eindrucksvolle Ethik der Nächstenliebe und des Vergebens vorgelebt haben, aber das ist nicht das wirklich Besondere. Das tun andere Menschen auch, jedenfalls immer wieder, wenn auch selten genug. Menschliche Größe, wenn man ihr im normalen Leben begegnet, ist immer beeindruckend und – beschämend: weil man selbst so klein(lich) ist. Aber deswegen gibt es nicht das Bekenntnis zu Jesus Christus, nicht die Kirche, nicht Ostern. Alles steht und fällt mit dem Glauben an den Auferstandenen. – Kann man das denn glauben?

Ich könnte einfach sagen: Ja. Und jeder soll das dann für sich entscheiden, ob er / sie will oder nicht. Doch so individuell oder gar individualistisch funktioniert das mit dem Glauben nicht. Glaube ist abhängig von anderen Menschen, die einem etwas zeigen: eben den Auferstandenen – und ihren eigenen Glauben an ihn. Ohne deren Zeugnis, Vorbild, Ansage gäbe es wohl keinen Glauben an Jesus Christus. Von der „Wolke der Zeugen“ kommt man her, wenn man einen Weg sucht zu dem auferstandenen Christus.

Nun, auch die Vielen können irren, auch viele allein sind noch kein Argument. Richtig – aber sie sind doch ein Hinweis, dass von diesem Glauben, von diesem Auferstandenen Menschen zu allen Zeiten bewegt wurden und neu bewegt werden. Es könnte also etwas dran sein. Denn ohne den Auferstandenen gäbe es keine Christengemeinde, keine Kirche (welcher Denomination auch immer). Ihr Zeugnis weist einen Weg zum Glauben an den Auferstandenen. Gehen muss ich ihn selber, wenn ich denn will.

Zwei Gesichtspunkte fallen mir dazu ein. Der erste betrifft die Schriften des Neuen Testaments in unserer (der Christen) Bibel. Was darin über Ostern geschrieben steht und erzählt wird, ist schon eigenartig. Diesen Ostergeschichten hängt etwas merkwürdig Verhaltenes, Zurückhaltendes an. Da ist der Evangelist Markus, also der überlieferte Verfasser des Markus – Evangeliums, der seine Erzählung von Jesus damit enden lässt, dass Frauen am Ostermorgen erschrocken vom Grab Jesu fliehen, weil sie den Leichnam nicht finden, – und niemandem etwas davon erzählen. Die frühen Hörer dieses Evangeliums kannten natürlich auch die anderen Osterbotschaften, sie erkannten sofort, dass Markus hier etwas Eigenes ausdrücken will. Ostern ist nicht sofort glaubwürdig. Es ist eine verborgene Geschichte. Man kann erschrecken oder mit den Achseln zucken, sich abwenden und weglaufen.

Man kann aber auch auf die Hinweise achten, die bei anderen Erzählern der Ostergeschichten (ich spreche hier absichtlich nicht von Ereignissen) angesprochen werden. Der Auferstandene tritt nicht auf, er erscheint. Er erscheint, obwohl der Raum geschlossen ist. Er wird zuerst nicht erkannt. Er ist da wie ein besonderes Licht. Wenn er von seinen Freunden gesehen wird, dann wird das im Griechischen so formuliert, dass er sich sehen lässt, also mit der Aktivität auf Seiten des Auferstandenen. „Erscheinungen“ sind so ein Sich-sehen-lassen. Es sollen damit eben keine Gespenster beschrieben werden. Offenbar kann man den Auferstandenen auch verkennen. Erst wenn er sich zu erkennen gibt, sehen sie in ihm – Jesus. Bei der Art des Brotbrechens etwa. Weil er sich irgendwie fassbar manifestiert (gegenüber Thomas). Weil und indem er seinen Freundinnen und Freunden einen Auftrag gibt: Geht – erzählt – glaubt ihm und dankt Gott! Immer geht die Aktivität von dem aus, der sich zeigt und sich zu erkennen gibt. Man könnte sagen: Die Rede vom „Auferstandenen“ ist schon ein Akt der Reflexion. Wenn der, der am Kreuz starb, sich nach seinem Tod zu erkennen gibt und wirksam zeigt, dann ist er also nicht mehr wirklich tot. Das sagt „auferstanden von den Toten“. Er gibt sich zu erkennen als der, den sie schon kannten. Oder ist auch diese Identifikation schon Ergebnis einer Reflexion? Vielleicht eher das Ergebnis eines anfangenden Glaubens: Gott stellt sich auf die Seite dieses Menschen Jesus, gestorben auf Golgatha.

Kruzifix

Die zweite Beobachtung: Glauben ist immer ein Weg, ein Werden, ein Zunehmen oder Abnehmen. Denn neben dem Glauben steht der Zweifel. Dann kriegt man die Kurve nicht, sondern verliert Gott aus dem Blick über all dem, was einen sonst erfüllt, bewegt, ärgert oder in Beschlag nimmt. Dabei geht es bei den Ostergeschichten, bei dem Glauben an den Auferstandenen (bleiben wir ruhig bei der traditionellen Redeweise) einzig und allein um Gott: was er tut, wie er sich darstellt, vorstellt, definiert. Gott tritt an die Seite des getöteten Jesus. Er tritt an die Seite der hoffnungslosen Freunde. Die Freundinnen denken wenigstens noch praktisch und wollen den Leichnam salben. Gott tritt an die Seite der Menschenfreundlichkeit und Vergebungsbereitschaft dieses Jesus aus Nazareth. Er stellt sich zu dem, den die meisten seiner Zeit als Schwächling und Verführer (great pretender) ablehnten. So nicht, sagten und dachten die meisten von Gott – oder von dem, den sie dafür hielten. Denn das ist dieser zweite Aspekt: Gott zeigt sich in einem großen, weit aufgeschlagenen Mantel. Nicht in einem Königs- oder Präsidenten-Anzug, sondern eher einem Mantel, der einem hellen Festgewand gleicht, in dem man sich gerne einhüllen mag. Gott gibt in diesem weit geöffneten Mantel Raum für unsere Vorstellungen und Träume, für Hoffnungen und Ziele, für große Ideen und Kraft, – aber auch für Zweifel und Mutlosigkeit, für Kleinmut und Angst zu versagen, für Elend und Krankheit, die Menschen so sehr plagen können. All das passt in Gottes weiten Mantel. Jesus trägt ihn, wenn er als der Auferstandene angesprochen wird. Gewissermaßen ist er auf diese Weise Gottes Angebot an die Welt: Lernt Gott kennen in seiner Menschlichkeit! Seht ihn als Gekreuzigten und dennoch Lebendigen, wie nur irgend etwas lebendig und wirksam sein kann! Erkennt den Menschen darin, seinen Adel und sein Elend, aber eben den Menschen, der Gottes Gleichnis ist, sein Ebenbild und Wunschbild. Für all dies, für alle diese Zeichen und Hoffnungen steht der Satz: Ich glaube an den Auferstandenen.

Dann mag ich wohl auch alle möglichen eigenen Fragen, Wünsche und Bilder in diesen Mantel hineinlegen, mein Gottesbild hinein projizieren, das geht wohl gar nicht anders, wo Menschen mit Phantasie und Mut bei der Sache sind. Sie – Wir müssen nur aufpassen, nicht zu weit zu gehen und Gott Gott sein zu lassen und nicht unser Zerrbild. Er bietet den weiten Mantel, in dem wir geborgen sind, den wir uns aber nicht zurechtlegen können; der Auferstandene ist von der Art, dass er zwar bisweilen die Züge dieses Jesus trägt, aber auch nach menschlichem Mutwillen die Fratze des Teufels tragen kann als Idol von Herrschaft und Vergewaltigung. Der Auferstandene, der sich nur unscharf zu erkennen gibt, verleitet auch zu Missverständnissen mit unseren Allmachts – Phantasien. Gott hat sich als Mensch an der Seite des Menschen sehr angreifbar, sehr missdeutbar, sogar oft verächtlich gemacht. So kommt das, wenn Gott menschlich wird, einer von uns und für uns, und ist nicht zu vermeiden.

Osterglaube führt nicht in den Triumph und in unüberwindbare Stärke und Sicherheit. Ich glaube an den Auferstandenen, das sagt dann so viel wie: Ich glaube trotz aller schrecklichen Erfahrungen an die Menschlichkeit des Menschen, wie Gott sie eigentlich gedacht hat; ich glaube trotz aller Abgrenzungen und Abwertungen an das einigende Band von Liebe und Vertrauen; ich glaube trotz eigenen Zweifels und Leidens an eine Zukunft, die Gott sich besser denkt, als es Menschen je für möglich halten. Ich glaube, dass das Leben uns verbindet mit allem, was lebt, dass wir auf dem langen Weg sind, das Wunder der Liebe und des Lebens mit dem Tod und jenseits des Todes zu entdecken. Die Kraft dieser Phantasie steht für Gott, Glaube und Ostern, sie lässt hoffen, gründet Gemeinschaft, macht richtig froh. Osterfreude halt!

Reinhart Gruhn

Geschichte und Geschichten

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Mrz 272016
 
Ostern feiert die christliche Religion ihren Höhepunkt – inzwischen weitgehend unter Ausschluss der Öffentlichkeit. Dabei geht es um die Gestaltung von Sinn angesichts so vieler Sinnlosigkeit.

Natürlich ist die Öffentlichkeit von christlichen Feiern und Gottesdiensten nicht ausgeschlossen, im Gegenteil, sie ist sogar herzlich eingeladen. Aber der größte Teil der christlichen Bevölkerung nimmt nicht daran teil. Nur noch 30 % der Christen ‚glaubt an die Auferstehung‘, hört man im Radio. Nur noch? Immerhin dreimal so viele, wie sich dann in den Gottesdiensten einfinden. Und was heißt überhaupt ‚glaubt an die Auferstehung‘?

Es ist die alte Crux, Geschichte und Geschichten zu verwechseln. Die christliche „Osterbotschaft“ wird in den Kirchen wieder und wieder erzählt, als wäre es tatsächliche ‚Geschichte‘, also ein Tatsachenbericht über ein historisches und eben zugleich überhistorisches Geschehen. Die Passions- und Ostergeschichte lässt sich, weil sie so derb dramatisch ist, wunderbar im Film erzählen wie irgend ein sonstiger ‚Historienschinken‘. Und ein happy end gibt es auch. Mit Weihnachten und der „Weihnachtsbotschaft“ ist es genauso. Schon die Bezeichnung als „Botschaft“ lässt etwas Authentisches erwarten, lebendige Geschichte eben. Wahrscheinlich könnte man Cäsars Ermordung ähnlich dramatisch nacherzählen, tut man aber nicht, weil dabei etwas Entscheidendes fehlt: die religiöse ‚Aufladung‘, also die religiöse Deutung und kultische Zelebration. Erst sie macht aus der ‚Geschichte‘ eine erbauliche, bedeutungsvolle Erzählung.

Nun ist es aber seit längerem bekannt (genau genommen seit der historisch-kritischen Erforschung religiöser Schriftern und Überlieferungen, beginnend im 17. Jahrhundert), dass religiöse ‚Geschichte‘ eigentlich die Überlieferung von grundlegenden religiösen ‚Geschichten‘ ist. Was daran der historisch ermittelbare ‚Kern‘ sein mag, sofern es ihn überhaupt gibt, ist strikt zu trennen von dem, was als Bedeutung und Sinn eines irdisch-himmlischen Geschehens ausgesagt wird. Theologen haben sogar von „Wortgeschehen“ (Ernst Fuchs, Gerhard Ebeling) oder „Sprachereignis“ (Eberhard Jüngel) gesprochen, um auszudrücken, dass das Wesentliche dieser Geschichten im Akt des Nacherzählens passiert, als Urbild einer ‚performanten Rede‘: Das Wort tut, was es sagt; die Geschichten bewirken ein besonderes Geschehen, das sich ‚anfühlt‘, als wäre es tatsächliche Geschichte. Es sind Bilder, die mehr sagen als alle ‚reale‘ Wirklichkeit. Religion als die Bildgestalt des Geistes zu begreifen war der Vorschlag Hegels. Es ist aber wohl zu sehr ‚geistig‘, nur geistesgeschichtlich interpretiert. Religion ist mehr als das Erzählen von Geschichten; sie gestaltet in Kult und Tradition diese Geschichten und Bilder als lebendiges Geschehen. Genau das mache ja die katholische Messe so attraktiv im Unterschied zum trockenen protestantischen Wortgottesdienst, wenn man diesen Zerrbildern einmal glauben will.

Wirklich ‚bewirkt‘ wird aber etwas anderes: Es wird über religiöse Deutung Sinn gestiftet und vermittelt. Darin liegt gerade der Sinn sinnvoller religiöser Rede: Sinn zu gewähren, wo bloße Sinnlosigkeit herrscht. Diese Formulierung ist bewusst tautologisch. Der ‚Sinn‘, also die Bedeutung religiöser Rede in Geschichten liegt im Erzählen und Nacherleben der Geschichten selbst. Genau dann und darin kann sich dem teilnehmenden Hörer seinerseits Sinn erschließen, („sich ereignen“ sagte man früher gerne). „Teilnehmen“ meint hier mehr als nur anwesend sein und zuhören, vielmehr als Hörender und Betroffener eingeschlossen zu sein in die Wechselbeziehung des ‚Sprachspiels‘, das im Hören ein Geschehen Gestalt gewinnen lässt, das seinerseits dem Einzelnen Sinn in seinem Leben eröffnen kann. Im gemeinsam vollzogenen Kultus und Ritus eines Gottesdienstes kann (und sollte) genau dies noch einmal ‚dramatische‘ Gestalt gewinnen. Liturgie weiß das immer schon – und vermag das. Das Bild wird als Bild lebendig.

Wird aber statt dessen historisierend und scheinbar realistisch bloß ‚Geschichte‘ verkündet, so wird eine Tatsächlichkeit behauptet, die erstens der historischen Nachprüfung kaum stand hält, die zweitens die eigentliche Bedeutung, Sinn zu stiften und den Einzelnen in seinem Lebensvollzug einzubeziehen und Sinn entdecken zu lassen, verfehlt. Eine dramatisch ‚berichtete‘ Passions- und Ostergeschichte vermag vielleicht zu bannen und emotional anzurühren wie jedes Drama, aber der Bogen zur Betroffenheit und zur persönlichen ‚Bedeutsamkeit‘ (noch solch ein typisches Wort aus der hermeneutischen Tradition) wird nicht gespannt. Erst hier tut sich dann auch der „garstige Graben“ der Geschichte (Gotthold Ephraim Lessing) auf: Wie kann ein historisches Geschehen von vor zweitausend Jahren für mich heute Bedeutung haben? Wer Passion und Ostern als tatsächliche Geschichte verbreitet wie allerdings etwas alte Nachrichten, der kommt um dieses Problem nicht herum, – ganz zu schweigen von den Barrieren der Vernunft und der Erfahrung, die sich dagegen sträuben. „Der Tod ist das Ende. Von den Toten kommt keiner wieder.“ Das lernen und erfahren wir in alltäglicher Wirklichkeit. Und genau das ist die Sinnlosigkeit, die nach besonderer Deutung schreit, die Leere, die durch Sinn erfüllt sein will.

Russische Auferstehungsikone, 16. Jh. - Wikimedia

Russische Auferstehungsikone, 16. Jh. – Wikimedia

Genau das aber liefern die biblischen und sonstigen religiösen ‚Geschichten‘. Sie zeigen einen Sinn dort, wo anscheinend alles zuende und keinerlei Sinn mehr zu finden ist. Sie zeigen diesen Sinn so, dass er mich unmittelbar erreicht, weil das ‚Erzählen‘ dieser Geschichten mich sofort einbezieht: DU bist gemeint, um DICH geht es, um dein Leben und um deine Hoffnung. Das macht jede „existentiale Interpretation“ (so nannte man dies in der Theologie) einer historisierenden Tatsachengeschichte („Jesus und das leere Grab gabs doch wirklich.“ Rums – Fakt) haushoch überlegen. Aber diese Weise des Umgangs mit religiösen Geschichten und Traditionen hat noch viel mehr für sich als nur die Siegerpose, dem modernen Geist ein Schnippchen geschlagen zu haben. Es ist einfach die der christlichen Religion angemessendste Weise und damit die Weise größter Wahrhaftigkeit, das zu tun, was Religion im besten Sinne immer tun möchte: Den Einzelnen aus seiner Ein-samkeit abholen, ihn in ein aktuelles Geschehen einbeziehen, ihm Geschichten erzählen, worin er sich gleich als in seiner eigenen Geschichte wiederfinden kann, Bedeutungen zu zeigen und Sinn zu stiften, wo sonst rational – tatsächlich nur Leerstellen sind. Nur insofern kann und darf man ‚an die Auferstehung glauben‘: als an eine ‚Botschaft‘ (kein Bericht), als an ein erzähltes und erzählendes Geschehen, das Hoffnungslosigkeit mit Hoffnung und Sinnlosigkeit mit Sinn füllen kann. Das ist nicht wenig – das ist viel – das ist wohl das Ein-und-Alles der Religion.

Aber ist das Ganze dann nicht eine riesige Illusion, Religion ein einziger Bluff? Feuerbach, Marx, Freud und ihre vielfältigen Nachfolger (Dawkins) haben das immer wieder hervor gekehrt. Klar, das kann man so sehen, wenn die Basis Tatsachen und reine äußere Fakten sind. Aber die Psyche, das innere Leben eines Menschen ist auch ein Faktum, und diese Gegebenheit des Erlebens, Erleidens und Erfühlens will auch beachtet, ernst genommen und mit sinnvollen und sinnstiftenden Antworten versehen werden. Auch das ist eine Realität, das ‚Feld‘, in dem ein Sinn erscheint (M. Gabriel). Insofern ist religiöse Rede eben als solche von Bedeutung und von Realitätsgehalt. Ob man es nun wahrhaben will oder nicht: Religion gehört offenbar zum Menschsein dazu. Die Sehnsucht ist immer da – nach Dauer und Endlosigkeit, nach Sinn und Geborgenheit gerade angesichts aller Endlichkeit und Vergänglichkeit. Vielleicht lässt es sich auf diese Weise sogar besser leben. ‚Geschichten‘ bieten halt mehr als eine ferne ‚Geschichte‘ es jemals könnte. Viele ‚moderne‘ Menschen ahnen und verspüren das. Darum sind die zitierten 30 % vielleicht doch gar nicht so schlecht.